PICOLAY

Das von Professor Cypionka ( Universität Oldenburg, cypionka[at]icbm.de ) entwickelte und laufend verbesserte Programm PICOLAY ist als Freeware unter www.picolay.de verfügbar. Die Installation ist einfach und risikolos, da PICOLAY keine Systemdateien verändert.

PICOLAY ist ein sehr leistungsfähiges Stacking-Programm, das zudem in der Lage ist aus gestackten Bildern 3D-Versionen zu erstellen. Es ist sogar möglich, aus nur einem einzigen (!) REM-Bild ein Stereo-Bildpaar zu erzeugen! PICOLAY verfügt über zahlreiche Hilfsfunktionen, die der Bildverbesserung dienen, darüber hinaus kann man etliche Parameter verändern, wodurch weitere Optimierungen möglich werden. PICOLAY ist somit flexibler als andere Stacking-Programme.

     
 
Animiertes GIF-Bild einer Kieselalge, erstellt mit PICOLAY
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  Animiertes GIF-Bild einer Radiolarie, erstellt mit PICOLAY
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  Radiolarie; gestacktes Bild, erstellt mit PICOLAY.
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Anaglyphenbild, erstellt mit PICOLAY  

Das folgende pdf-File (50 kB) gibt eine von mehreren sehr nützlichen Help-Dateien wieder. Es gibt dem interessierten Mikroskopiker einen Eindruck von den Möglichkeiten, die PICOLAY bietet.

PICOLAY lädt die Stacksequenz in eine interne Liste und legt dann alle erzeugten Ergebnisse (gestackte Bilder, Stereobilder u.s.w.) in derselben Liste ab. Hierdurch wird die Liste nicht nur rasch sehr lang, sondern auch rasch sehr unübersichtlich. Das folgende pdf-File sollten Anfänger, die noch nie mit PICOLAY gearbeitet haben, nicht nur lesen sondern auch beherzigen. Das Experimentieren und Arbeiten mit PICOLAY fällt dann wesentlich leichter! Tipps zur Fileverwaltung von PICOLAY

Das pdf-File Stereobilder mikroskopischer Objekte mit PICOLAY (1,5 MB) befaßt sich speziell mit den 3D-Darstellungsmöglichkeiten von PICOLAY. Hinsichtlich der verschiedenen Bildbearbeitungsroutinen, die PICOLAY bietet, sei auf die Help-Dateien verwiesen, die das Programm bereitstellt.

In diesem Zusammenhang ein Hinweis für diejenigen, die sich speziell mit den 3D-Möglichkeiten von PICOLAY befassen möchten: PICOLAY geht von "einäugig" erzeugten Bildsequenzen ("Stack-Serien") oder von Einzelbildern aus und erzeugt dann "virtuelle Stereo-Bildpaare", jedoch keine "echten Stereo-Bildpaare", die nur bei "zweiäugiger" Betrachtung erstellt werden können. Solange man bei den Stereo-Routinen den Blickwinkel auf 2 bis 5 Grad berenzt, ist dies nicht von Nachteil und die Ergebnisse sind verblüffend. Wenn man aber 10 Grad überschreitet, treten an den Rändern starke Bild-Artefakte auf. Dies spricht nicht gegen PICOLAY, der Benutzer muß dies aber wissen und einen allzu forschen Umgang mit den entsprechenden Routinen vermeiden.