RADIOLARIEN

Schon als Einzelbild sind Radiolarien im REM sehr eindrucksvoll, wie die beigefügte Bildgalerie zeigt.

         
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Thyrsocyrtis
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Thyrsocyrtis
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Calocyclas
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Calocyclas
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Dictyoprora
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Lychnacomana
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Xiphoshaera ?
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Hexalonche
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Hexalonche
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01 - 32: Eozän, Barbados

33 - 74 : Rezent, Agulhas Basin, 4732 m Tiefe

75 - 90 : Rezent, Mingulay Reef 186m, Schottland

91 - 92 : Burdigalium, Ortenburg

93 - 112 : Rezent, Südchin.Meer, 3465 m

113 - 126 : Rezent, westl.Virgin Islands, 1815 m

<Weitere Radiolarien>

Wegen der großen Tiefenschärfe des REM bietet die Aufnahme von Stereobildpaaren keine Schwierigkeiten. Zunächst dreht man auf elektronischem Wege das Bild derart, daß eine mechanische Verschiebung des Objekttisches von links nach rechts zu einer waagerechten Verschiebung des Monitor-Bildes ebenfalls von links nach rechts führt. Jedes REM besitzt diese Justiermöglichkeit ("scan rotation"). Der Objekttisch sollte hierbei waagerecht stehen. Nun kippt man den Objekttisch um 5 Grad nach links und schießt das erste Bild (linkes Stereobild), danach kippt man den Objekttisch um den gleichen Betrag nach rechts und schießt das zweite Bild (rechtes Stereobild). Da beim Kippen das Bild auswandert, muß es nach dem Kippen wieder möglichst genau zentriert werden - hierbei hilft eine Kästchenfolie, die man vor dem Monitor anbringt. Die Ergebnisse sind verblüffend!

Klicken Sie die Bilder an und drucken Sie sich die vergrößerten Bilder ggf. aus; die Stereobildpaare sollen jeweils 16 cm breit sein entsprechend einem Augenabstand von 8 cm. Am besten ist es, diese Bilder mit einem Stereoskop zu betrachten, es geht aber auch einfacher:

Halten Sie das Bildpaar im Leseabstand vor die Augen und versuchen Sie dann, "träumend" durch das Blatt hindurchzusehen. Hierbei stellen sich die Augenachsen parallel und zwischen den Bildern erscheint ein drittes Bild, gewöhnlich zunächst als Doppelbild. Nach einiger Zeit verschmelzen diese Bilder und Sie sehen vor dem Ausdruck das Objekt als dreidimensionales Gebilde schweben. Erfahrungsgemäß erfordert diese Art der Betrachtung zunächst einige Übung, aber wenn sich der Erfolg erst einmal eingestellt hat, gelingt es beim nächsten Mal sehr viel schneller. Hilfreich ist es, ein räumliches Gebilde "sehen zu wollen" - unser Gehirn bringt die Bilder dann ganz von selbst zur Deckung. Die hier geschilderte Methode der Bildbetrachtung gelingt übrigens auch direkt am Monitor!

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3D-Anaglyphenbilder für Rot-Grün-Brille, linkes Auge "rot"

       
       
       
       

Zunächst werden beide Stereobilder (Schwarz-Weiß) getrennt bearbeitet (am besten Hintergrund schwarz) und abgespeichert. Danach lädt man das "rechtsäugige Bild", färbt es über die Funktion <Monochrom> intensiv rot an, überlagert das "linksäugige" Bild, färbt es auf gleiche Weise intensiv grün und stellt den Wert <Tranparenz> auf 50%. Nun positioniert man das obere (grüne) Bild derart, daß die mittleren Bildteile auf exakt derselben Höhe liegen wie bei dem unteren (roten) Bild, setzt eine Anaglyphenbrille auf (linkes Auge "rot") und verschiebt nun das obere Bild solange, bis ein optimaler Stereoeffekt erreicht ist. Schließlich werden die Bilder miteinander verschmolzen (Modus <normal>), dann nachkontrastiert und abgespeichert.. Anaglyphenbilder können auch großformatig ausgedruckt und betrachtet werden, allerdings ist die Bildqualität schlechter als bei Stereobildern, die man sich mit einem 3D-Betrachter anschaut. Für farbige oder sehr fein strukturierte Objekte ist die Darstellung als Anaglyphenbild ungeeignet.

Es ist bemerkenswert, daß der 3D-Effekt, bezogen auf das Objekt, unabhängig von der Verschiebung beider Bilder ist, sofern man die Verschiebung nicht zu weit treibt. Schiebt man das Grünbild immer weiter nach links, tritt das Objekt immer weiter aus dem Bildschirm heraus.

Natürlich sind REM-Bilder wegen ihrer sehr großen Tiefenschärfe für die Stereofotografie ganz besonders geeignet, man kann aber auch als Amateur mit einer Stereolupe oder einem Mikroskop sehr schöne Stereobilder anfertigen. Am besten arbeitet man bei schwacher Vergrößerung und der Verwendung eines kippbaren Objekthalters (+- 5 Grad), den man sich selbst basteln muß. Ferner ist es möglich, durch seitliches Verschieben der Aperturblende Stereobildpaare zu erhalten. Steht kein entsprechender "Abbescher Beleuchtungsapparat" zur Verfügung, muß man sich mit einem gelochten Pappstreifen behelfen, den man in geeigneter Weise unter dem Kondensor anbringt. Eine saubere Blendenöffnung stellt man sich am besten mit einem Korkbohrer her.

<Weitere Radiolarien>

<Erstellen von 3D-Bildern mit dem Programm PICOLAY>

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